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+ 29.01.11 + BEE: Hohe Strompreise nicht durch erneuerbare Energien zu begründen |
Die Behauptung vieler Stromanbieter, dass die Strompreise wegen der erneuerbaren Energien steigen müssten, wird vom Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) zurückgewiesen
Strompreise Ergebnis „massiver Preistreiberei“ der Stromanbieter?
Wenn die Strompreise steigen, schieben die Stromanbieter die Schuld in der Regel auf die erneuerbaren Energien. Derzeit dient die zum Jahreswechsel gestiegene EEG-Umlage als Begründung für die meisten Strompreiserhöhungen. Nach der Bundesnetzagentur weist nun auch der BEE diese Gründe als „schlichtweg falsch und unseriös“ zurück. Diese Worte wählte jedenfalls der BEE-Präsident Dietmar Schütz. Viele Stromanbieter missbrauchten ihm zufolge die erneuerbaren Energien für ihre „massive Preistreiberei“.
Erneuerbare Energien machen nur ein Sechstel der Strompreiserhöhungen aus
Die Bundesnetzagentur sieht die Angelegenheit ähnlich. Ihren Berechnungen zufolge haben sich die durchschnittlichen Strompreise an der Großhandelsbörse in Leipzig in den vergangenen Jahren nahezu halbiert. Trotz gestiegener EEG-Umlage gebe es also durchaus Spielraum für eine Senkung der Tarife. Der BEE-Präsident wies zudem auf den Umstand hin, dass lediglich die Privatkunden zur Kasse gebeten werden, während die Industriekunden von Preissenkungen profitieren. Die Rechnung sei einfach: Die monatliche Belastung der Haushalte wegen der Förderung erneuerbarer Energien betrug 2010 fünf Euro mehr als im Jahr 2000. Die Strompreise seien jedoch im gleichen Zeitraum mit 30 Euro mehr im Monat um das Sechsfache gestiegen, so Schütz.
Quelle:Stromsparer.de
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