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+ 14.02.11 + Handwerk steht zu Erneuerbaren |
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FREIBURG (weg). Die Handwerkskammer Freiburg hat sich für den Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen.
Im Vorfeld der Messe Gebäude, Energie, Technik (GET) in Freiburg (25. bis 27. Februar) sagte Johannes Burger, der Geschäftsführer der Handwerkskammer, das EEG sei die Basis für eine besonders erfolgreiche und nachhaltige Wirtschafts- und Standortpolitik in Deutschland und Südbaden. "Unsere Technologieführerschaft und unsere Weltmarktposition gilt es zu sichern und auszubauen", sagte Burger.
Er stellte sich damit gegen die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein. Deren Präsident Karlhubert Dischinger hatte die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefordert, weil es die Strompreise zu sehr verteuere. Auch der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB) hatte gefordert, die Förderung der erneuerbaren Energien schneller zu kappen. Das war auf Kritik bei Vertretern der Branche der erneuerbaren Energien getroffen. Auch Bernd Dallmann, der Wirtschaftsförderer der Stadt Freiburg, hatte solche Forderungen als schädlich für das Image Freiburgs als Green City bezeichnet.
Mit dem EEG wird die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse gefördert. Wer Strom aus diesen Quellen produziert, bekommt eine höhere Vergütung. Die Stromversorger müssen den Strom abnehmen und in ihr Netz einspeisen. Die Verbraucher bezahlen das mit ihrer Stromrechnung über die sogenannte EEG-Umlage. Inzwischen werden rund zehn Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Beim Strom ist der Anteil erheblich höher.
Insbesondere der Boom bei Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht hat dazu geführt, dass die EEG-Umlage zum Jahreswechsel deutlich gestiegen ist. Statt 2,05 Cent müssen Verbraucher nun 3,5 Cent pro Kilowattstunde für die Förderung der erneuerbaren Energien aufwenden. Die Mehrzahl der Stromversorger erhöhte die Preise zum Jahreswechsel mit Verweis auf die steigende Umlage. Die Bundesregierung hat mittlerweile eine Kürzung der Förderung für Sonnenstrom zur Jahresmitte beschlossen. Das Umweltbundesamt und die Bundesnetzagentur halten den Stromversorgern allerdings vor, die EEG-Umlage als Vorwand für ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu nutzen.
Quelle:badische-zeitung.de
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