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+ 02.02.11 + Solarworld will im Erzgebirge Lithium fördern |
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Frankfurt/Main (dapd). Die Solarworld AG steigt in die Förderung des Leichtmetalls Lithium ein.
Im Erzgebirge, in der Region um Zinnwald, habe sich der Solarkonzern mit Hauptsitz in Bonn die Rechte auf die Förderung lithiumhaltigen Gesteins gesichert, berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Mittwochausgabe). “Dort liegt höchstwahrscheinlich das größte Vorkommen in ganz Europa. In zwei, drei Jahren kann die Förderung beginnen”, sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck der Zeitung. Im Vergleich zu den Abbaugebieten in Lateinamerika und Asien sei das Gestein zwar mager, aber der Abbau lohne sich. “Das wird ein großes Geschäft, sonst würden wir es gar nicht erst machen”, zitiert die Zeitung den Solarworld-Chef.
Lithium ist der wichtigste Rohstoff für leistungsfähige Batterien, die in Zukunft Elektroautos antreiben und Solarstrom speichern sollen. “Wir sind bei der Rohstoffversorgung gern unabhängig, auch beim Lithium für Stromspeicherbatterien”, meinte Asbeck. Angesichts der wachsenden Konkurrenz und sinkender Preise auf dem deutschen Heimatmarkt setze er auf steigende Exporte. Bis 2013 solle ihr Umsatzanteil von bisher 40 auf 75 Prozent zulegen. Große Hoffnungen verbindet Asbeck dabei mit den Vereinigten Staaten. “Amerika ist der nächste große Markt und wird Deutschland bis 2013 mit Sicherheit überholen”, sagte er.
dapd
Quelle: financial.de
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