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Funktionsweise von Solarthermie Anlagen, Solarspeicher und Pufferspeicher

Funktionsweise einer Solarthermieanlage:

Funktionsweise einer Solarthermieanlage Eine Solarthermische Anlage besteht im wesentlichen aus dem Solarkollektor,

dem Solarspeicher mit zwei eingebauten Wärmetauschern und einer Pumpe

mit Sicherheitsgruppe. Diese Komponenten sind miteinander verbunden und

stellen den Solarkreislauf dar. Der Kollektor ist das Bindeglied zwischen Sonne

und dem Warmwassernutzer. Er wandelt die durch seine Glasscheibe

Hindurchgehende und auf dem Absorber auftreffende Sonnenstrahlung in

Wärme um. Mit dem Absorber verbunden sind Kupferrohre, die mit einem

Wärmeträgermedium gefüllt sind. Das erwärmte Medium wird mit einer

Umwälzpumpe in den unteren Wärmetauscher des Solarspeichers gepumpt,

dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser

übertragen ( Vorlauf ). Das abgekühlte Medium fließt in einem zweiten

Rohrstrang zum Kollektor zurück ( Rücklauf ). Das erwärmte Trinkwasser steigt im Solarspeicher nach oben.

Entsprechend seiner Dichte entsteht im Speicher eine Schichtung. Das wärmste Wasser befindet sich oben,

wo gezapft wird. Eine Temperatur-Differenzregelung (Solarregler) setzt die Solarpumpe im Solarkreislauf nur dann in 

gang, wenn die Kollektortemperatur über der unteren Speichertemperatur liegt. Temperaturfühler sind im Kollektor 

und im Speicher eingebaut. In der Heizperiode erfolgt durch die Solaranlage eine Vorwärmung, dass Brauchwasser

wird automatisch vom Heizkessel über den oben liegenden Wärmetauscher im Solarspeicher / Pufferspeicher

nachgeheizt. 

Komponenten einer Solarthermieanlage

  • Solarkollektor
  • Solarpumpengruppe
  • Solarregelung
  • Solarspeicher
  • Ausdehnungsgefäß
  • Wärmeträgermedium
  • Rohrleitung

Auslegung für Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung

Voraussetzungen für die Erreichung eines Deckungsgrades von 60 – 65%, mittlerer Warmwasserbedarf  = 35 – 65 Liter

 (45° C) pro Person und Tag

  • günstige Einstrahlungsbedingungen
  • Dachausrichtung Südost bis Südwest
  • Dachneigung 20 – 50°
  • Keine bis geringe Verschattung

Kollektorfläche:

  • 1,5 qm bei Flachkollektoren pro Person
  • 1 qm bei Vakuumröhrenkollektoren pro Person

Speichervolumen:

  •  80 Liter pro Person

Auslegung für Solaranlagen zur Heizungsunterstüzung

Kollektorfläche:

  • 0,8 bis 1,1 qm Flachkollektoren pro 10 qm beheizte Wohnfläche.
  • 0,5 bis 0,8 qm Vakuumröhrenkollektoren pro 10 qm beheizte Wohnfläche.

Speichervolumen:

  • Mindestens 50 Liter pro qm Kollektorfläche oder
  • 100 bis 200 Liter pro kW Heizlast.

Für eine genaue Anlagenauslegung und den Einbau wenden Sie sich bitte an einen Fachhandwerker in Ihrer Nähe,

diesen finden Sie in unserer Branchensuche Solar.

Witrtschaftlichkeit einer Solarthemieanlage

Durch immer höher steigende Preise der fossilen Energieträger sind Solarthermie-Anlagen sehr wirtschaftlich, Ihre

Amortisationszeit beträgt in der Regel nur wenige Jahre. Wobei die ausgereifte Technik eine Lebensdauer von

mindestens 20 –25 Jahren beträgt. Solarthermische Anlagen werden von der Bundesregierung mit Zuschüssen

gefördert. Genauere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik Förderung.

Solarthermieanlagen zur Brauchwassererwärmung:

Diese Anlagen können bis zu 65% des jährlichen Energiebedarfs für Brauchwasser einsparen.

Solarthemieanlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstüzung:

Diese Systeme arbeiten besonderst effizient mit niedrig ausgelegten Heizungsanlagen, wie z.Bsp. Fußbodenheizung,

oder groß dimensionierten Heizkörpern und einem sehr gut gedämmten Haus. Hier können Einsparungen am

Gesamtenegieverbrauch von bis zu 30 % erzielt werden.

Solarthermieanlagen mit einem Deckungsgrad von 50 - 100 Prozent

Sonnenhaus 3d-darstellung Auch die ausschließliche solare Beheizung von Gebäuden wurde schon realisiert

und funktioniert problemlos. Dies beweisen die sogennanten Solarhäuser. Bisher

existieren rund 250 Sonnenhäuser. Sie beweisen, dass solare Deckungsgrade

von 50 bis hin zu 100 Prozent bei höchstem Wohnkomfort heute lange schon

möglich sind. Wirtschaftlich sind sie noch dazu, denn es gibt kein sparsameres

Heizkonzept als eine Solarheizung... mehr Informationen erhalten Sie unter

der Rubrik effizientes Bauen.

 

 

Grafik: Sonnenhaus-Querschnitt. Großflächige thermische Solarkollektoren auf dem Dach und ein großzügig dimensionierter Pufferspeicher im Gebäudeinneren sind die wesentlichen Erkennungsmerkmale eines Sonnenhauses.  Quelle: Sonnenhaus-Institut

Sehen Sie hier ein Video über Solarthermie

 

                                   Quelle: www.unendlich-viel-energie.de

Vorgehensweise zu einer perfekt abgestimmten Solaranlage